Das Mädchen Wadjda

Spielfilm | SA/DE | 2012 | 97 min | Regie: Haifaa Al Mansour | Deutsch | Empfohlen ab 12 Jahren

Der erste in Saudi-Arabien entstandene Spielfilm überhaupt erzählt die Geschichte des zehnjährigen Mädchens Wadjda, das in einer Vorstadt von Riad aufwächst. Wadjda träumt von ihrem eigenen Fahrrad, um damit Wettrennen mit dem Nachbarsjungen fahren zu können. Dabei stellen sich ihr jedoch einige Probleme in den Weg: Zum einen fehlt ihr das Geld und zum anderen ist es Mädchen eigentlich nicht erlaubt, in der Öffentlichkeit Rad zu fahren. Für Wadjda sind diese Schwierigkeiten jedoch kein Grund, ihren Traum zu begraben. Mit verbotenen Geschäften an ihrer Schule verdient sie ein wenig Geld und als ein Koran-Rezitationswettbewerb ansteht, sieht sie ihre Chance gekommen. Mit viel Eifer macht sie sich daran, fromm zu werden, um das Preisgeld einzuheimsen.

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Du möchtest mehr über den Film und das Thema erfahren?

  • Artikel aus der Süddeutschen über die Entstehungsgeschichte des Films und die Lage der Frau in Saudi-Arabien
  • Interview aus der Zeit mit der Regisseurin Haifaa Al Mansour
  • Ausführlicher Artikel aus der Zeit über den Film und das Leben in Saudi-Arabien
  • Videointerview (57.33 min) mit Haifaa Al Mansour über Freiheit, Feminismus und die Macht des Films

Weitere Infos

  • Einführung in die Rechte der Frau im Islam
  • Infoseite von der Bundeszentrale für politische Bildung über die rechtliche Situation der Frau in Saudi-Arabien
  • Artikel über saudische Frauen, die gegen das Fahrverbot aufbegehren
  • Video (1.19 min) von Spiegel Online über das Frauenfahrverbot in Saudi-Arabien
  • Video (7.48 min) über erste Veränderungen bei der Durchsetzung von Frauenrechten in Saudi-Arabien
  • Video (6.41 min) vom ZDF Auslandsjournal über Fortschritte bei den Frauenrechten in Saudi-Arabien
  • Video (3.10 min) über saudische Frauen, die Fußball spielen, und ihre Schwierigkeiten

 

Malala – Ihr Recht auf Bildung

Dokumentarfilm | USA | 2015 | 96 min | Deutsche Fassung oder Original mit deutschen Untertiteln | Empfohlen ab 12 Jahren            

Malala Yousafzai ist im Swat-Tal in Pakistan aufgewachsen. Heute ist sie Studentin, Kämpferin für Frauenrechte und die jüngste Friedensnobelpreisträgerin der Welt. Diese Dokumentation schildert ihre bewegende Geschichte und zeigt, wie sie zu einer der berühmtesten Frauen der Welt geworden ist. „Wenn wir Mädchen Bildung geben, verändern wir ihre Gemeinschaft und die ganze Gesellschaft“, so Malala. Aufgrund dieser Einstellung wurde sie im Alter von 15 Jahren von den Taliban gezielt in den Kopf geschossen. Den Mordanschlag hat sie nicht nur wie durch ein Wunder überlebt, sondern er hat sie auch darin bestärkt, sich für ihre Ideale einzusetzen. Seitdem kämpft sie weltweit für das Recht auf Bildung.

„Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern.“ Malala Yousafzai

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Du möchtest mehr über den Film und das Thema erfahren?

  • Infos über Malala findest du hier
  • Zeitungsartikel über Malala als jüngste Uno-Friedensbotschafterin
  • Artikel über die Rückkehr Malalas in ihre Heimatstadt in Pakistan 2018
  • Auszug aus einem Interview mit Malala bei David Letterman 2018 (1.20 min) (bei Netflix auch mit deutschen Untertiteln)
  •  Filmkritiken findest du hier und auch auf dieser Seite
  • Infos zur aktuellen Lage in Pakistan und den Taliban

Romeos

Spielfilm | DE | 2011 | 94 min | Regie: Sabine Bernardi | Deutsch | Empfohlen ab 14 Jahren                

Gerade hat sich der zurückhaltende Lukas in der Provinz geoutet, als er in die Großstadt zieht, um seinen Zivildienst zu leisten. In Köln angekommen, landet er allerdings nicht, wie geplant, im Zivi-Wohnheim, sondern wird im benachbarten Schwesterntrakt untergebracht. Glücklicherweise wohnt dort auch seine beste Freundin Ine, die bereits fester Bestandteil der schwul-lesbischen Szene Kölns geworden ist. Für Lukas beginnt plötzlich ein neues Leben mit neuen Freunden und neuen Möglichkeiten. Als ihm schließlich der Aufreißer Fabio über den Weg läuft, wird seine Welt komplett auf den Kopf gestellt.

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Werde selbst aktiv…

  • Video (2.37 min) „Homophobie begegnen“ von der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

 

Sonita

Dokumentarfilm | Iran, Deutschland, Schweiz | 2015 | 91 min | Regie: Rokhsareh Ghaem Maghami | Original mit deutschen Untertiteln | Empfohlen ab 14 Jahren          

Im Alter von 8 Jahren floh Sonita mit ihrer Familie vor den Taliban aus Afghanistan. Seitdem lebt die heute 18-Jährige mit ihrer Schwester und ihrer Nichte im Iran. Ihr großer Traum ist es, eine erfolgreiche Rapperin zu werden. Inspiriert von ihren Vorbildern Michael Jackson und Rihanna schreibt sie während ihrer Zeit in Teheran erste eigene Texte und tritt vor anderen Teenagern auf. Doch dann plant Sonitas Familie sie für 9.000 US-Dollar mit einem ihr unbekannten Mann in Afghanistan zu verheiraten. Was aus Sonitas Traum wird und wie sie mit der Entscheidung ihrer Familie umgeht, dokumentiert die iranische Filmemacherin Rokhsareh Ghaem Maghami, die sich während der Dreharbeiten gezwungen sieht, ihre eigene Rolle im Geschehen zu hinterfragen.

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Wie im falschen Film

Dokumentarfilm | D | 2014 | 45 min | Regie: Timian Hopf | Deutsch | Empfohlen ab 12 Jahren              

In dieser Dokumentation erzählen Ex-Profi Otto Addo, Europameisterin Anja Mittag, Alexander Dolderer und viele andere erfolgreiche Sportler*innen unter anderem vom homosexuellen Münchener Fußballteam, ihren Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus auf dem Fußballfeld. Offen erzählen sie persönliche Geschichten, die oft mit Fair Play nichts zu tun haben. Gemeinsam zeigen sie nun jeder Form von Ausgrenzung die Rote Karte.

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Weitere Infos

Werde selbst aktiv…

  • Handbuch vom Netzwerk Courage: Wie reagiere ich richtig, wenn ich Zeug*in eines rassistisch motivierten Übergriffs werde? (das Handbuch in Papierform kannst Du kostenlos von uns bekommen)

 

 

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