Al Norte

Dokumentarfilm | Mexiko/Schweiz | 2008 | 74 min | Regie: Stephanie Rauer und Rinaldo Pancera | Spanisch mit deutschen Untertiteln | Empfohlen ab 16 Jahren    

Auf der Suche nach einem besseren Leben riskieren jährlich mehr als eine Million Lateinamerikaner ihr Leben, bei dem Versuch in die USA zu gelangen. Der Film lässt uns an ihrem Leben und ihren Träumen teilhaben, die oft so leicht zerplatzen wie eine Seifenblase und dennoch im Stande sind, tausende von Menschen auf diese gefährliche Reise zu schicken.

Trailer

(in spanischer Sprache, der Film hat deutsche Untertitel)

Infos zum Film

  • Artikel über die illegale Einreise aus Zentralamerika in die USA per Güterzug
  • Bildstrecke über die Migration per Güterzug
  • Video (1:17 min) über die Gefahren bei der Fahrt
  • Artikel von Spiegel Online über eine selbst ernannte Grenzpatrouille und die Arbeit der Polizei an der US-Grenze zu Mexiko
  • Erklärung des Freihandelsabkommens NAFTA

 

Everyday Rebellion

Dokumentarfilm | Österreich/Schweiz | 2014 | 118 min | Regie: Arash T. Riahi, Arman T. Riahi | Original mit deutschen Untertiteln | Empfohlen ab 14 Jahren

Können Proteste etwas verändern? Die Macher dieses Films, Arash und Arman T. Riahi, sagen: Ja! Und zwar am besten, wenn diese gewaltfrei bleiben. Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich Everyday Rebellion mit kleinen und großen Möglichkeiten im Alltag gegen Dinge zu rebellieren, mit denen man nicht einverstanden ist. Wie man kreativ und vor allem gewaltfrei protestieren kann, wird im Film mit Hilfe von verschiedenen Protestbewegungen (Femen, Anonymous, The Yes Man, Occupy Wallstreet, Indignados) gezeigt. Die Message ist klar: Jede*r kann seine Unzufriedenheit in einer ganzen Palette an friedlichen Protestformen in der Öffentlichkeit zeigen.

Trailer

Infos zum Film

  • Offizielle Website des Films mit Tipps und Möglichkeiten selbst aktiv zu werden
  • Interview mit den Filmemachern Arash T. und Arman T. Riahi
  • Interview (7:57 min) mit den Riahi Brüdern bei Occupy Wall Street

#Widerstand

Doku | Deutschland | 2018 | 60 min | Regie: Britta Schoening | Deutsch | Empfohlen ab 14 Jahren

Drei junge Europärinnen, drei unterschiedliche Auffassungen von “Widerstand”: Helene, 18, lebt solidarisch zusammen mit 400 Geflüchteten im besetzten Hotel City Plaza in Athen und will ein Zeichen gegen die Grenzschließungen in Europa setzen. Ingrid, 24, ist Anhängerin der neurechten “Identitären Bewegung” in Wien, die gegen “Masseneinwanderung und Islamisierung” propagiert. Aïcha , 18, aus Berlin, ist Poetry Slammerin beim muslimischen Verein “i,Slam” und stellt sich in ihren Texten der Diskriminierung, die zu ihrem Alltag gehört.
Selten zeigt ein Dokumentarfilm so grundverschiedene Ansichten nebeneinander. Da es keine Stimme aus dem Off gibt, die das Gesagte kommentiert, bleibt es den Zuschauer*innen überlassen, sich eine Meinung zu bilden.

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Infos zum Film