Everyday Rebellion

Dokumentarfilm | Österreich/Schweiz | 2014 | 118 min | Regie: Arash T. Riahi, Arman T. Riahi | Original mit deutschen Untertiteln | Empfohlen ab 14 Jahren

Können Proteste etwas verändern? Die Macher dieses Films, Arash und Arman T. Riahi, sagen: Ja! Und zwar am besten, wenn diese gewaltfrei bleiben. Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich Everyday Rebellion mit kleinen und großen Möglichkeiten im Alltag gegen Dinge zu rebellieren, mit denen man nicht einverstanden ist. Wie man kreativ und vor allem gewaltfrei protestieren kann, wird im Film mit Hilfe von verschiedenen Protestbewegungen (Femen, Anonymous, The Yes Man, Occupy Wallstreet, Indignados) gezeigt. Die Message ist klar: Jede*r kann seine Unzufriedenheit in einer ganzen Palette an friedlichen Protestformen in der Öffentlichkeit zeigen.

Trailer

Infos zum Film

  • Offizielle Website des Films mit Tipps und Möglichkeiten selbst aktiv zu werden
  • Interview mit den Filmemachern Arash T. und Arman T. Riahi
  • Interview (7:57 min) mit den Riahi Brüdern bei Occupy Wall Street

Hunger

Dokumentarfilm | Deutschland | 2010 | 90 min | Regie: Marcus Vetter und Karin Steinberger | Deutsch | Empfohlen ab 13 Jahren

Fünf verschiedene Länder – fünf verschiedene Geschichten. Und doch haben alle etwas gemeinsam: Hunger. Er hat vielfältige Ursachen – so weit, so gut. Doch was haben unsere Rosen damit zu tun? Welche Bedeutung hat unser Fleischkonsum für die Kleinbauern in Brasilien? Was können Fischerboote alles transportieren und warum gibt es in Haiti „Schlammkekse“? Diesen und weiteren Fragen geht der eindrucksvolle Film auf die Spur. Dabei wird Eines mehr als deutlich: Nichts ist uns so nah wie der Rest der Welt.

Trailer

Infos zum Film

  • Artikel über Ursachen von Hunger
  • Artikel über Verbreitung, Ursachen und Folgen von Hunger von der Welthungerhilfe
  • Infoblatt Was ist „Land-Grabbing“ und was hat das mit Hunger zu tun?
  • Artikel Was hat Soja mit Hunger zu tun?
  • Artikel Was hat Fleischkonsum mit Hunger zu tun?
  • Video (5:28 min) und Hintergrundinformationen: Guerilla-Aktion zu fairem Handel
  • Artikel vom Fluter über die Frage, warum es sich lohnt, auf Fairtrade zu achten
  • Artikel, der sich kritisch mit Fairtrade auseinandersetzt
  • Artikel aus der Zeit über die Austrittsgründe von GEPA beim Fairtrade-Siegel
  • Artikel aus der Zeit, der sich kritisch vor allem mit fair gehandeltem Kaffee auseinandersetzt

Ich lass mich nicht verjagen

Dokumentarfilm | Deutschaland | 2007 | 30 min | Regie: Annekathrin Wetzel und Bastian Wierzioch | Deutsch | Empfohlen ab 12 Jahren

Drei Jugendliche berichten in dieser Doku, wie sie in Sachsen aufgewachsen sind und sich bereits als Kinder mit alltäglichem Rassismus konfrontiert sahen. Sie lassen uns daran teilhaben, wie sie damit umgehen und was diese Diskriminierung für Spuren in ihren eigenen und den Biografien ihrer Eltern hinterlassen haben. Der Film gibt Einblick in den weit verbreiteten Alltagsrassismus einer Region mit minimalem Anteil an Migrant*innen und doch umso stärker verbreitetem rechtsextremistischem Gedankengut.

Infos zum Film

  • Video (1:50 min) „Rassismus, was ist das?“ von der Bundeszentrale für politische Bildung
  • Video (2:30 min) „Rassismus begegnen“ macht mit Zeichentrickfiguren deutlich, was Rassismus für die Betroffenen bedeutet
  • Videos (2 min) und Artikel, in denen Menschen über ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus berichten
  • Video (9:13 min, englisch) und Artikel (deutsch) über den sogenannten Puppentest: Was passiert, wenn man Kleinkindern verschiedener Hautfarben eine weiße und eine schwarze Puppe zum Spielen anbietet?
  • Video und Artikel Und am Ende siegt: die Musik!
  • Foto-Blog „Auch ich bin Deutschland“
  • Doku ( 1 h 14 min) „Der Rassist in uns“ von ZDFneo: Wie schnell werden wir zu Tätern oder Opfern von Diskriminierung?
  • Handbuch vom Netzwerk Courage: Wie reagiere ich richtig, wenn ich Zeug*in eines rassistisch motivierten Übergriffs werde? (das Handbuch in Papierform kannst Du kostenlos von uns bekommen)
  • Rassismus: Wir sind hier (ZEIT ONLINE) – Statements von 142 Menschen, die der Hass trifft

 

 

Malala – Ihr Recht auf Bildung

Dokumentarfilm | USA | 2015 | 96 min | Regie: Davis Guggenheim | Deutsche Fassung oder Original mit deutschen Untertiteln | Empfohlen ab 13 Jahren

Malala Yousafzai ist im Swat-Tal in Pakistan aufgewachsen. Heute ist sie Studentin, Kämpferin für Frauenrechte und die jüngste Friedensnobelpreisträgerin der Welt. Diese Dokumentation schildert ihre bewegende Geschichte und zeigt, wie sie zu einer der berühmtesten Frauen der Welt geworden ist. „Wenn wir Mädchen Bildung geben, verändern wir ihre Gemeinschaft und die ganze Gesellschaft“, so Malala. Aufgrund dieser Einstellung wurde sie im Alter von 15 Jahren von den Taliban gezielt in den Kopf geschossen. Den Mordanschlag hat sie nicht nur wie durch ein Wunder überlebt, sondern er hat sie auch darin bestärkt, sich für ihre Ideale einzusetzen. Seitdem kämpft sie weltweit für das Recht auf Bildung.

„Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern.“ Malala Yousafzai

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